Script zur BildvergrŲŖerung. Mariazellpilger.at
Willkommen beim Mariazeller Prozessionsverein Simmering

Gott durch die besondere Verehrung Mariens zu verherrlichen, das stand und steht beim Mariazeller Prozessionsverein Simmering an erster Stelle. Dabei geht es vor allem darum, diese Verehrung im Leben jeder und jedes Einzelnen sichtbar zu machen. "Wir wollen einander im christlichen Lebenswandel beispielgebend sein und jedes Jahr drei besondere Wallfahrten durchzuführen", so heißt es in den Statuten des Vereins, den Kaplan Anton Brenner im Jahr 1886 in der Pfarre Altsimmering gegründet hat.

 

© Radlmair

Die wichtigste Wallfahrt, die dem Verein auch den Namen gegeben hat, ist jene nach Mariazell. Sie findet immer im Sommer statt. Im Frühling pilgern wir nach St. Corona am Wechsel und im Herbst nach Pottenstein.

"Es ist schon etwas ganz Besonderes, dass unser Verein so eine lange Zeit, die nicht immer leicht war, bestehen konnte. Dafür danke ich allen meinen Vorgängern, aber ganz besonders unserer Patronin, der Gnadenmutter von Mariazell", schreibt Obmann Johann Kasehs in der Festschrift zum 125-jährigen Bestehen. Am 22. Mai 2011 feierte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn mit den Mitgliedern des Vereines den Festgottesdienst zum Jubiläum.

"Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern für ihre Treue zum größten Wiener Wallfahrtsverein", so Obmann Kasehs.


Aktuelles

"Christsein ohne Gebet ist sinnlos"
© Bernhard Wieczorek

Mit dem Mariazeller Prozessionsverein Simmering machten sich am 23./24. Juli 2016 insgesamt mehr als 170 Frauen, Männer und Kinder auf den Weg nach Mariazell. In zwei Bussen, Privat-PKWs und zu Fuß begann am 23. Juli die traditionelle Wallfahrt zum 130-Jahr-Jubiläum des Vereins bei strahlend schönem Wetter.

Die Buswallfahrer machten die erste Station in Frein an der Mürz, wo der Pfarrer von Kaiserebersdorf, Pavel Povazan, gemeinsam mit dem Pfarrer von Altsimmering, Christian Maresch, den Gottesdienst in der Klemens-Kirche von Frein feierte. Während sich eine Gruppe im Freinerhof ein Frühstück gönnte und anschließend per Bus nach Mariazell weiterfuhr, machte sich die Fußpilgergruppe auf den Weg nach Mariazell. 31 Menschen im Alter von 16 bis 75 nahmen die Tagesetappe von ca. 24 Kilometern in Angriff. Nach etwa 6 Stunden Fußmarsch erreichte die Gruppe den Kreuzberg, wo sie von einer Gruppe, angeführt vom Obmann des Mariazeller Prozessionsvereins Simmering, Johann Kasehs, und Pfarrer Christian Maresch empfangen wurden. Nachdem das Prozessionskreuz mit einem Blumenkranz geschmückt wurde, zog die Pilgerschar in die Basilika ein.

25 Jahre fußpilgern
© Roman Temper

Ebenfalls am Nachmittag kam eine Pilgergruppe des Vereins unter Begleitung von Maria und Manfred Leiner aus den Ötschergräben nach Mariazell. Bereits zum 25. Mal war diese Pilgergruppe unterwegs und das Ehepaar Leiner wurde am Sonntag von Obmann Johann Kasehs für ihr Engagement bedankt.

"Das Gebet ist eine St√§rkung f√ľr die Christen"

Nach einem Morgenlob oder einem Kreuzweg feierten die Simmeringer Wallfahrer in der Basilika Mariazell am Sonntag, 24. Juli den Gottesdienst zum 130. Gründungsjubiläum des Mariazeller Prozessionsvereins Simmering. Pfarrer Christian Maresch feierte mit Pavel Povazan und der Gemeinde und vielen Gästen. In seiner Predigt kam der Simmeringer Dechant auf das Sonntagsevangelium zu sprechen, das "hervorragend zu einer Wallfahrt passt, denn da geht es um das Gebet, das jede Wallfahrt egal wo sie hingeht intensiv prägt."

© Foto Kuss
Zum Abschluss der Wallfahrt gabs zum 130 Jahr-Jubiläum auch das obligate Foto auf der großen Treppe.

Das Gebet sei eine Stärkung für die Christen und ihren Auftrag, den sie als getaufte haben: "Das heutige Evangelium ist wirklich ein passendes Geschenk für diese Wallfahrt, wo sonst wenn nicht bei einer Wallfahrt sollte man viel über Gebet sprechen und es auch tun", betonte Pfarrer Maresch. Dabei erklärte er auch, wie wichtig das Gebet sei, denn "ohne Gebet ist jeder Glaube sinnlos, ist jede Form von pfarrlichen Leben sinnlos, ja sogar so schöne Kirchen wie diese Basilika hier in Mariazell ist ohne Gebet ein totes sinnloses Gebäude aus Stein das irgendeinmal zu Staub zerfällt und noch mehr ist auch Christsein oder auch ein priesterliches Leben ohne das Gebet sinnlos", so Christian Maresch. Letztlich sei das Gebet ein Schutzraum in den sich Menschen zurückziehen dürfen, um sich neu stärken zu lassen um in der Nachfolge Jesu auch im Alltag bestehen zu können.

Nach der Abschlussandacht in der kleinen Kirche in St. Sebastian traten die Pilgerinnen und Pilger müde aber zufrieden und im Glauben gestärkt die Heimreise nach Wien an.

(red)

Aktuelle Wallfahrt

© Mariazellpilger.at
Pottenstein

Die Wallfahrt nach Pottenstein findet am Sonntag, 25. September 2016 statt.
Anmeldung zur Wallfahrt bei Obmann Johann Kasehs (Tel: 7691113) oder online hier.
Das Plakat zur Wallfahrt als PDF.

Aus dem Bilderalbum



Ich pilgere weil...