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Die Wallfahrt nach Pottenstein
Wallfahrtskirche Pottenstein ┬ę wikipedia.org

Im Jahr 1892 übernahm der Verein die Organisation der seit dem Pestjahr 1713 einmal jährlich durchgeführten Wallfahrt nach Pottenstein und zum Mariahilfberg. Diese Wallfahrt findet im Herbst statt.

Die Gnadenstatue "Maria Trost im Elend" (wahrscheinlich aus dem 16. Jhdt.) ist überlebensgroß und wurde nach den Türkenkriegen von Bürgern Pottensteins angekauft. Der alte Hochaltar in der Seitenkirche, heute Pestaltar, ist mit den Pestheiligen Sebastian und Rochus versehen. Der linke Seitenaltar, auch Kreuzaltar, ist dem Tierheiligen "St. Leonhard" geweiht. Der rechte Seitenaltar wurde nach den Türkenkriegen 1698 vom Berndorfer Hammerschmied Simon Wiesbauer gestiftet. Die Kanzel ist mit Motiven der Evangelisten geschmückt. Eine wertvolle barocke Monstranz mit dem Stammbaum Christi ist im Erzbischöflichen Museum in Wien und war bei der Weltausstellung in München zu bewundern.

Zur Vigil von Maria Geburt (7. September) oder an einem Sonntag danach, in den letzten Jahren meist am letzten Sonntag im September, kommt seit 1713 eine Simmeringer Wallfahrtsgruppe nach Pottenstein. Seit 1892 organisiert der Mariazeller Prozessionsverein Simmering diese Wallfahrt. Im Jahre 1888 wurde von Simmeringer Bürgern bei Ödlitz das "Simmeringer Kreuz" errichtet aus Dankbarkeit dafür, dass die Wallfahrergruppe an dieser Stelle vor der damals in Pottenstein grassierenden Cholera gewarnt worden war.

(red)